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Arbeitsschutzkleidung

Im Sinne der Arbeitsschutzverordnung spielt die richtige Schutzkleidung eine aktive Rolle in der Prävention von Hygiene und Sicherheit im Umgang mit Menschen, Lebensmitteln, Reinigungsmitteln oder Chemikalien. Laut PSA-Benutzungsverordnung ist je nach Arbeitsvorgang die entsprechende Schutzausrüstung anzuwenden. Um einen maximalen Schutz vor Infektionsübertragungen und Kreuzkontaminationen zu erreichen, soll im Sinne der Lebensmittelhygiene, dem Gesundheitsschutz und der Arbeitssicherheit nicht nur das Material sondern auch die passende Größe gewählt werden.

Einweghandschuhe

Im B2B Hygiene Shop finden Sie zertifizierte Schutzhandschuhe für die tägliche Anwendung im Umgang mit Menschen, Lebensmitteln oder Gefahrstoffen. Im Sinne der Lebensmittelhygiene und Prävention im Gesundheitsschutz bzw. Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz, bieten wir aktuell Einweghandschuhe in den Farben Weiß, Schwarz und Blau sowie in den Größen S „small“ (klein), M „medium“ (mittel), L „large“ (groß), XL "extra large" (extra groß) sowie XXL "extra extra large" (übergroß).

Hier finden Sie Schutzkittel, Overalls und Schutzanzüge von zetDress® in den Größen M, L, XL und XXL

Secutex® SL
Einweg-Overall in Weiß, PSA Kat. III
Typ 4-B + 5-B + 6-B, CE 0321
Secutex® Pro 
Einweg-Overall in Weiß, Kat. III Typ 5-B + 6-B
 CE 0321 und Antistatisch
Paint-Tex® Plus
Einweg-Overall in Hellgrau PSA Kat. III Typ 5 + 6, CE 1020 + ISO 2960:1974
Tritex® Pro
Einweg-Overall in Blau oder Weiß, PSA Kat. III
Typ 5 + 6,  CE 0321, antistatisch, elastisch
Monotex®
Atmungsaktiver Einweganzug, CE 0321, PSA Kat. I, elastische Ärmel, Beine, Taille und Kapuze
Paint-Tex® Profi
Mehrweg Schutz-Overall, Maler / Lackieranzug in Blau, antistatisch, PSA I, Schutz vor Farbspritzer

Schutzkleidung

Schutzkleidung gehört zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und dient dem Ziel, die persönliche Gesundheit zu bewahren und Verletzungen oder eine Ansteckung bzw. Verbreitung von Viren zu vermindern. Im Sinne der PSA-Benutzungsverordnung zählt dazu jegliche Art von Kleidung, die die Sicherheit einer Person bewahrt. Nach der Verordnung (EU) 2016/425 (PSA) und (EU) 2017/745 (Medizinprodukt) zählt z. b. Operationskleidung wie Kopfhauben, Schürzen und Überschuhe zur Kategorie I.

Auch Einweg-Overalls, Schutzanzüge, Schutzkittel und Schutzhandschuhe gehören zur persönlichen Schutzausrüstung. Mit der richtigen Schutzkleidung können sie effektiv das Risiko einer Ansteckung verringern und sich im Alltag oder im Beruf vor Viren schützen. Durch besondere Richtlinien erhalten Sie den Schutz, der in dieser durchaus schwierigen Zeit benötigt wird. Die Richtlinien dieser Produkte werden von der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) erstellt und fallen unter die Norm „Schutzkleidung“. Persönliche Schutzausrüstung wird in verschiedene Kategorien aufgeteilt um optimale Arbeitssicherheit zu gewähren

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PSA konforme Personenschutzbekleidung

Auch Schutzbekleidung wird nach EU Richtlinie 2016/425 in Risikokategorie I, II oder III eingeteilt. Für die Konformitätsbewertung jeder Kategorien, sind jeweils eigene Richtlinien und Testverfahren vorgeschrieben.
PSA Kategorie I
Gilt für einfache Schutzbekleidung gegen geringe Risiken, deren Wirkung der Benutzer rechtzeitig erkennen kann, z. B. gegen oberflächliche mechanische Verletzungen sowie nur schwach aggressive Reinigungsmittel, deren Wirkung ohne weiteres reversibel ist. Dies gilt z.B. für verdünnte Desinfektionsmittel, verdünnte Reinigungsmittel und verdünnte Chemikalien. Ein bestimmtes Piktogramme ist für diese Risikoklasse nicht vorgesehen.
PSA Kategorie II
Schutzkleidung dieser Kategorie soll vor mittleren Risiken schützen z.B. beim Desinfizieren von Arbeitsflächen in einem  Behandlungszimmer einer Arzt- oder Dentalpraxis oder in Alten- und Pflegeheimen. Die CE-Kennzeichnung erfolgt nach Prüfung einer unabhängigen, akkreditierten Prüf- und Zertifizierungsstelle. Um die Schutzeigenschaften dieser PSA-Kategorie zu dokumentieren, kennzeichnen Hersteller zusätzlich das Produkt oder die Verpackung mit den jeweiligen Piktogrammen und Nummern der zugrunde gelegten Prüfnormen.

PSA Kategorie III
Hierzu gehören Chemikalienschutzanzüge gegen tödliche Gefahren oder ernsthaft irreversible Gesundheitsschäden, isolierende Schutzanzüge bei Tätigkeiten mit elektrischer Spannung, medizinische Kittel gegen Viren, Bakterien und Keime (im Umgang mit Untersuchungsmaterialien wie z.B. Urinproben) oder Einweg Overalls als Spritzschutz im Umgang mit konzentrierten Desinfektionsmitteln, Chemikalien und Zytostatika oder beim Ansetzen von verdünnten Lösungen. 
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Risikokategorien für Arbeitsschutzkleidung

"Mit einer CE-Kennzeichnung bescheinigt der jeweilige Hersteller die PSA-Konformität der relevanten "Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen.  Ohne CE-Kennzeichnung dürfen Produkte nicht als PSA angeboten werden."
CE Kategorie I
Geringe Risiken deren Wirkung der Benutzer rechtzeitig und ohne Gefahr wahrnehmen kann, z. B. für PSA gegen oberflächliche mechanische Verletzungen sowie nur schwach aggressive Reinigungsmittel, deren Wirkung ohne Weiteres reversibel ist.
CE Kategorie II
Irreversible Risiken (Lebensbedrohliche Gefahren). Baumusterprüfung von Zertifizierungsstelle und Nachweis der Qualitätssicherungspraktiken, geprüft von einer zugelassenen Zertifizierungsstelle, deren Zulassungsnummer angegeben wird.
CE Kategorie III
Irreversible Risiken (Lebensbedrohliche Gefahren). Baumusterprüfung von Zertifizierungsstelle und Nachweis Qualitätssicherungspraktiken, geprüft von einer zugelassenen Zertifizierungsstelle, deren Zulassungsnummer angegeben wird.

Arbeitsschutzkleidung und Infektionsschutz

Normen für Arbeitssicherheit und Schutz vor Mikroorganismen, Bakterien, Pilze und Viren
EN 14605
EN ISO 13982-1
EN 13034
EN 14126
EN 1073-2
EN 1149
EN 14404

Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien

Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten (Typ 3) oder spraydichten (Typ 4) Verbindungen zwischen den Teilen der Bekleidung, einschließlich der Kleidungsstücke, die nur einen Schutz für Teile des Körpers gewähren (Typ PB [3] und Typ PB [4]).

Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien

Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung, die für den gesamten Körper einen Schutz gegen luftgetragene feste Partikel gewährt (Typ 5).

Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien

Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien (Typ 6 und Typ PB [6]).

Schutzkleidung gegen Infektionserreger

Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Schutzkleidung gegen Infektionserreger.

Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination

Anforderungen und Prüfverfahren für unbelüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel.

Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften

Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften
Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktionsanforderungen.

PSA Knieschutz für Arbeiten in kniender Haltung

Persönliche Schutzausrüstung - Anforderungen an Knieschutz für Arbeiten in kniender Haltung, Prüfparameter:
Stichfestigkeit A, Leistungsstufen 1-2.

Gesundheitschutz und Arbeitssicherheit

Anforderungen EU-Richtlinie 89/686 EWG II
1.1.1 
Ergonomie
DIN EN ISO 455-2:2015-07
Untersuchungshandschuhe Teil 2: Anforderungen und Prüfung der physikalischen Eigenschaften; Deutsche Fassung EN 455-2:2015
DIN EN ISO 455-4:2009-10
Medizinische Einweghandschuhe Teil 4: Anforderungen und Prüfung zur Bestimmung der Mindesthaltbarkeit; DE - EN 455-4:2009
1.2.1 
Schutz vor Risiken und anderen Belastungsfaktoren
DIN EN ISO 455-3:2015-07
Medizinische Einweghandschuhe Teil 3: Anforderungen und Prüfung der biologischen Bewertung; DE Fassung EN 455-3:2015
DIN EN ISO 374-5:2017-03
Handschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen Teil 5: Terminologie und Anforderungen für Risiken durch Mikroorganismen 

Schutz gegen Mikroorganismen und gefährliche Chemikalien

DIN EN ISO 374-1: 2018
Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen - Teil 1: Leistungsanforderungen und Terminologie für chemische Risiken (ISO 374-1:2016 + Amd.1:2018); DE EN ISO 374-1:2016 + A1:2018
DIN ISO EN 374-3
Bestimmung des Widerstands von Materialien gegen die Permeation von Chemikalien
DIN EN ISO 374-5: 2017
Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen - Teil 5: Terminologie und Leistungsanforderungen für Risiken durch Mikroorganismen (ISO 374-5:2016); Deutsche Fassung EN ISO 374-5:2016
DIN EN 374-2: 2015
Chemikalienschutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen - Teil 2: Bestimmung des Widerstands der Penetration DE Fassung EN 374-2:2014
DIN EN ISO 374-4: 2014
Einweg Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen - Teil 4: Bestimmung des Widerstandes gegen Degradation durch Chemikalien; DE EN 374-4:2013
DIN EN ISO 16523-1: 2018
Bestimmung des Widerstands von Materialien gegen Permeation von Chemikalien Teil 1: Permeation durch potentiell gefährliche flüssige Chemikalien unter Dauerkontakt; DE - EN 16523-1:2015+A1:2018

Grundnormen für Schutzkleidung

Effektiver Schutz gegen Chemikalien, Bakterien, Viren und Strom

DIN EN 374 (1-3)

Schutz vor gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen

DIN EN 455 (1 & 2)

Schutz gegen Chemikalien und Mikroorganismen

DIN EN 420

Allgemeine Anforderungen an Schutzhandschuhe

DIN EN 407

Schutz gegen thermische Risiken (Hitze / Feuer)

DIN EN 381 (1 & 7)

Handschutz für Benutzer von handgeführten Kettensägen

DIN EN 421

Schutz gegen ionisierende Strahlen und radioaktive Kontamination

DIN EN 1149

Elektrostatik-Prüfverfahren für Schutzhandschuhe

DIN EN 1082

Handschuhe zum Schutz gegen Schnitt- und Stichverletzungen

DIN EN 659

Schutzhandschuhe für den Feuerwehreinsatz

DIN EN 511

Handschuhe zum Schutz vor Kälte

DIN EN 388

Handschutz gegen mechanische Risiken

DIN EN 12477

Schutzhandschuhe für Schweissarbeiten

FAQ zu Arbeitsschutzkleidung

Welche EU Normgrundlagen gelten für medizinische Untersuchungshandschuhe?
- EN 455 Medizinische Handschuhe zum einmaligen Gebrauch
- EN 374 Schutz gegen Mikroorganismen und gefährliche Chemikalien
Welche Typen Chemikalienschutzhandschuhe gibt es und wie werden diese getestet?
Handschuhe im Umgang mit gefählichen Gefahrstoffen bzw. Chemikalien werden gegen 18 Referenzchemikalien getestet und können jeweils ganz verschiedene Leistungsstufen erreichen. Grundsätzlich gelten folgenden Typen:

Typ A: min. Leistungsstufe 2 gegen min. sechs Prüfchemikalien aus der Liste von 18 Chemikalien.
Typ B: min. Leistungsstufe 2 gegen min. drei Prüfchemikalien aus der Liste von 18 Chemikalien.
Typ C: min. Leistungsstufe 1 gegen min. eine Prüfchemikalien aus der Liste von 18 Chemikalien.
Welche Handschuhe bieten wirksamen Schutz gegen Mikroorganismen?
Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Schutzhandschuhen gegen Mikroorganismen: 

1.) Schutzhandschuhe gegen Bakterien und Pilze 

- gekennzeichnet durch das Piktogramm "Schutz gegen Mikroorganismen".

2.) Schutzhandschuhe gegen Bakterien, Pilze und Viren 

- gekennzeichnet mit dem Schriftzug "VIRUS" unter dem Piktogramm.
Welche Grundlagen gelten für die Prüfung gegen Chemikalien und Mikroorganismen?
Die Anforderungen an Handschuhe zum Schutz vor gefährlichen Chemikalien folgen der Norm DIN EN ISO 374-1. Diese Norm gilt in Verbindung mit der Grundnorm DIN EN 420 (allgemeine Anforderungen). Diese wird ersetzt durch DIN EN ISO 21420. In DIN EN ISO 374-5 sind die Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen Mikroorganismen festgelegt und gilt ebenfalls in Verbindung mit DIN EN 420.
Was ist der Unterschied zwischen gepuderte und puderfreie Handschuhe?
Gepuderte Handschuhe erleichtern zwar das Anziehen doch sie enthalten Allergene Latexproteine. Das Puder kann zu Hautreaktionen führen oder eingeatmet werden. Dabei entsteht die Gefahr dass Partikel Reizungen in den Schleimhäuten erzeugen.
Was sind die Vorteile von puderfreie Handschuhe zu gepuderte?
Puderfreie Schutzhandschuhe sind Latexfrei und daher besonders Allergikerfreundlich, elastischer und widerstandsfähiger als gepuderte. In Deutschland werden im übrigen gepuderte Latexhandschuhe am Arbeitsplatz nicht mehr akzeptiert.
Warum sind gepuderte Latexhandschuhe für den Umgang mit Lebensmittel verboten?
Weil das Allergierisiko in der Regel höher ist als puderfreie Handschuhe. Gepuderte Handschuhe aus Latex enthalten grundsätzlich höhere Proteinanteile die zu allergischen Reizungen in den Atemwegen führen können.
Wie lange darf ich Einweg Schutzhandschuhe tragen?
So lange wie nötig bzw. wechseln Sie Ihre Handschuhe möglichst häufig. Tragen Sie Handschuhe unter keinen Umständen mehrere Stunden lang am Stück. Im Umgang mit Gefahrstoffen sind Handschuhe sogar alle 20 Minuten zu wechseln.

Arbeits- und Hygieneschutz

Gesundheitsschutz für Branchen & Berufe

PSA Hinweise vom Institut 
für Arbeitsschutz der DGUV
IFA PSA-MANAGER
"Normen zu PSA" Kommission Arbeitsschutz und Normung
PSA-Normen in der Praxis

ZVG Produktkataloge

zetDress® Schutzkleidung
Nitril, Latex & Vinyl
zetMedica® Medizin / Pflege
Gesamtes Sortiment
Unternehmensgeschichte

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Hygiene Fachgroßhandel setzen wir ein hohes Maß an Ethik, Qualität und Nachhaltigkeit voraus. Bereits vor der Pandemie haben wir uns auf die Beschaffung von Medizinprodukten sowie persönliche Schutzausrüstung spezialisiert und sind Systemlieferant der öffentlichen Hand sowie Privatunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Unser B2B Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen und Regierungsorganisationen*

*Kein Privatverkauf i.S.d. § 13 BGB.          
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