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Arbeitsschutzkleidung

Im Sinne der Arbeitsschutzverordnung spielt die richtige Schutzkleidung eine aktive Rolle in der Prävention von Hygiene und Sicherheit im Umgang mit Menschen, Lebensmitteln, Reinigungsmitteln oder Chemikalien. Laut PSA-Benutzungsverordnung ist je nach Arbeitsvorgang die entsprechende Schutzausrüstung anzuwenden. Um einen maximalen Schutz vor Infektionsübertragungen und Kreuzkontaminationen zu erreichen, soll im Sinne der Lebensmittelhygiene, dem Gesundheitsschutz und der Arbeitssicherheit nicht nur das Material sondern auch die passende Größe gewählt werden.

Einweghandschuhe

Im B2B Hygiene Shop finden Sie zertifizierte Schutzhandschuhe für die tägliche Anwendung im Umgang mit Menschen, Lebensmitteln oder Gefahrstoffen. Im Sinne der Lebensmittelhygiene und Prävention im Gesundheitsschutz bzw. Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz, bieten wir aktuell Einweghandschuhe in den Farben Weiß, Schwarz und Blau sowie in den Größen S „small“ (klein), M „medium“ (mittel), L „large“ (groß), XL "extra large" (extra groß) sowie XXL "extra extra large" (übergroß).

Hier finden Sie Schutzkittel, Overalls und Ganzkörperschutzanzüge von zetDress®

Schutzkleidung

Schutzkleidung gehört zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und dient dem Ziel, die persönliche Gesundheit zu bewahren und Verletzungen oder eine Ansteckung bzw. Verbreitung von Viren zu vermindern. Im Sinne der PSA-Benutzungsverordnung zählt dazu jegliche Art von Kleidung, die die Sicherheit einer Person bewahrt. Nach der Verordnung (EU) 2016/425 (PSA) und (EU) 2017/745 (Medizinprodukt) zählt z. b. Operationskleidung wie Kopfhauben, Schürzen und Überschuhe zur Kategorie I.

Auch Einweg-Overalls, Schutzanzüge, Schutzkittel und Schutzhandschuhe gehören zur persönlichen Schutzausrüstung. Mit der richtigen Schutzkleidung können sie effektiv das Risiko einer Ansteckung verringern und sich im Alltag oder im Beruf vor Viren schützen. Durch besondere Richtlinien erhalten Sie den Schutz, der in dieser durchaus schwierigen Zeit benötigt wird. Die Richtlinien dieser Produkte werden von der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) erstellt und fallen unter die Norm „Schutzkleidung“. Persönliche Schutzausrüstung wird in verschiedene Kategorien aufgeteilt um optimale Arbeitssicherheit zu gewähren

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Produktkataloge 

Persönliche Schutzausrüstung

ZVG Schutzkleidung
zetDress®
ZVG Atemschutzmasken
zetMask®
ZVG Hygiene für Medizin & Pflege
zetMedica®

PSA konforme Personenschutzkleidung

Auch Schutzkleidung wird gemäß EU Richtlinie 2016/425 in Risikokategorie I, II oder III eingeteilt. Für die Konformitätsbewertung jeder Kategorien, sind jeweils eigene Richtlinien und Testverfahren vorgeschrieben.
PSA Kategorie I
Gilt für einfache Schutzbekleidung gegen geringe Risiken, deren Wirkung der Benutzer rechtzeitig erkennen kann, z. B. gegen oberflächliche mechanische Verletzungen sowie nur schwach aggressive Reinigungsmittel, deren Wirkung ohne weiteres reversibel ist. Dies gilt z.B. für verdünnte Desinfektionsmittel, verdünnte Reinigungsmittel und verdünnte Chemikalien. Ein bestimmtes Piktogramm ist für diese Risikoklasse nicht vorgesehen.
PSA Kategorie II
Schutzkleidung dieser Kategorie soll vor mittleren Risiken schützen z.B. beim Desinfizieren von Arbeitsflächen in einem  Behandlungszimmer einer Arzt- oder Dentalpraxis oder in Alten- und Pflegeheimen. Die CE-Kennzeichnung erfolgt nach Prüfung einer unabhängigen, akkreditierten Prüf- und Zertifizierungsstelle. Um die Schutzeigenschaften dieser PSA-Kategorie zu dokumentieren, kennzeichnen Hersteller zusätzlich das Produkt oder die Verpackung mit den jeweiligen Piktogrammen und Nummern der zugrunde gelegten Prüfnormen.

PSA Kategorie III
Hierzu gehören Chemikalienschutzanzüge gegen tödliche Gefahren oder ernsthaft irreversible Gesundheitsschäden, isolierende Schutzanzüge bei Tätigkeiten mit elektrischer Spannung, medizinische Kittel gegen Viren, Bakterien und Keime (im Umgang mit Untersuchungsmaterialien wie z.B. Urinproben) oder Einweg Overalls als Spritzschutz im Umgang mit konzentrierten Desinfektionsmitteln, Chemikalien und Zytostatika oder beim Ansetzen von verdünnten Lösungen. 

Risikotypen für 
Schutzkleidung

Ob radioaktiv, ätzend oder schmutzig, für jede Tätigkeit braucht es den richtigen Typ Schutzkleidung. Schutzanzüge werden in den Risikotypen I - VI eingeteilt. Jeder dieser Typen entspricht immer den Schutzfunktionen der kleineren Klassen, Typ 1 erfüllt z.B. auch die Schutzfunktionen der Typen 2-6.
Risikotyp  I
DIN EN 943-1 
Gasdichte Chemikalienschutzanzüge
Risikotyp II
DIN EN 943-2
Nicht gasdichte Chemikalienschutzanzüge
Risikotyp III
DIN EN 14605
Flüssige Chemikalien (flüssigkeitsdicht)
Risikotyp IV
DIN EN 14605
Flüssige Chemikalien (spraydicht)
Risikotyp V
DIN EN ISO 13 982
Feste Chemikalien (Partikel, Teilchen) 
Risikotyp VI
DIN EN 13 034 
Begrenzt sprühdichte Schutzkleidung

Testverfahren und Sicherheitsnormen

Schutzbekleidung gegen Gefahrstoffe, Bakterien, Pilze, Viren und Spannung
EN 14605
EN ISO 13982-1
EN 13034
EN 14126
EN 1073-2
EN 1149
DIN 32781

Schutz gegen flüssige Chemikalien

Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten (Typ 3) oder spraydichten (Typ 4) Verbindungen zwischen den Teilen der Kleidung, einschließlich der Kleidungsstücke, die nur einen Schutz für Teile des Körpers gewähren (Typen PB [3] und PB [4]).

Partikeldichte Schutzbekleidung

Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung, die für den gesamten Körper einen Schutz gegen luftgetragene feste Partikel gewährt (Typ 5).

Schutz gegen flüssige Chemikalien (Typ 6)

Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung Typ 6 mit begrenzter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien bzw. Schutz gegen leichten Sprühnebel, nicht vollständig flüssigkeitsdicht (Typ 6 + Typ PB [6].

Schutz gegen Infektionserreger

Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Schutzkleidung gegen Infektionserreger, verhindert die Durchdringung von biologisch kontaminierten Flüssigkeiten (Keimdurchtritt im feuchten Zustand)

Schutzkleidung gegen radioaktive Kontaminierung

Anforderungen und Prüfverfahren für unbelüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel. (Kein Schutz vor radioaktiver Strahlung!)

Schutzkleidung mit antistatischen Eigenschaften

Teil 3: Prüfverfahren Messung des Ladungsabbaus. Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktion. Antistatische Schutzkleidung verhindert nach EN 1149-5 elektrostatische Aufladung, woraus Funken entstehen können, die wiederum zu Explosionen oder Brände führen können. EN 1149-5 entspricht auch immer EN ISO 11612 (Schutz gegen Hitze und Flammen).

PSA Kleidung gegen Pflanzenschutzmittel

Leistungsanforderungen und Prüfverfahren gegen Pflanzenschutzmittel. Schutzkleidung dieser Norm ist für den Umgang (Spritzen / Sprühen) mit Pflanzenschutzmitteln geeignet und schützt den Träger vor möglichen Gefahren. Dazu muss das Material eine bestimmte Festigkeit und Dichtigkeit erreichen

Weitere Sicherheitsanforderungen an PSA Schutzkleidung

DIN EN 368
"Schutzkleidung; Schutz gegen flüssige Chemikalien; Prüfverfahren: Widerstand von Materialien gegen die Durchdringung von Flüssigkeiten"

DIN EN 465 
"Schutzkleidung; Schutz gegen flüssige Chemikalien; Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit spraydichten Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen der Kleidung (Ausrüstung Typ 4)"
DIN EN 467 
"Schutzkleidung; Schutz gegen flüssige Chemikalien; Leistungsanforderungen an Kleidungsstücke, die für Teile des Körpers einen Schutz gegen Chemikalien gewähren"
DIN EN ISO 6529 
"Schutzkleidung; Schutz gegen Chemikalien; Bestimmung des Widerstands von Schutzkleidungsmaterialien gegen die Permeation von Flüssigkeiten und Gasen"
Chemikalienschutzanzug Typ 2 
"Nicht gasdichter Schutzanzug"
DIN EN 464 
"Schutzkleidung; Schutz gegen flüssige und gasförmige Chemikalien + Flüssigkeitsaerosole, feste Partikel"
DIN EN 466-1 
"Arbeitsschutzkleidung gegen flüssige Chemikalien Teil 1: Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzkleidung mit flüssigkeitsdichten Verbindungen zwischen den entsprechenden Teilen der Kleidung (Typ 3)"
DIN EN 468 
"Schutzkleidung; Schutz gegen flüssige Chemikalien; Prüfverfahren; Beständigkeit gegen das Durchdringen von Spray (Spray-Test)"
Chemikalienschutzanzug Typ 1A 
"Vollschutzanzug mit innenliegender Atemluftversorgung"
Chemikalienschutzanzug Typ 1B
"Vollschutzanzug mit integrierter Vollmaske und Atemluftversorgung von außen"
Chemikalienschutzanzug Typ 1C
Anzug mit Druckluftschlauchversorgung

Antistatische Schutzanzüge

DIN EN 1149
Elektrostatische Eigenschaften.
DIN EN 1149-2 
"Schutzkleidung; Elektrostatische Eigenschaften; Teil 2: Prüfverfahren für die Messung des elektrischen Widerstandes durch ein Material (Durchgangswiderstand)",
DIN EN 1149-1
"Schutzkleidung; Elektrostatische Eigenschaften; Teil 1: Oberflächenwiderstand (Prüfverfahren und Anforderungen)"
DIN EN 1149-3 
"Schutzkleidung; Elektrostatische Eigenschaften; Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus"

Regeln für den ordnungsgemäßen Umgang

Schutzkleidung richtig Anlegen
1.) Vor dem Anziehen auf Vollzähligkeit und ordnungsgemäßen Zustand prüfen
2.) Schmuck und Uhren ablegen
3.) Overall anziehen und mit Reißverschluss bis zur Hüfte schließen
4.) Stiefel anziehen
5.) Atemschutzmaske aufsetzen und dichten Sitz überprüfen
6.) Schutzbrille aufsetzen
7.) Kapuze des Overalls über den Kopf ziehen, Reißverschluss des Overalls vollständig schließen. Zur
Abdeckung des Kinnbereiches und des Reißverschlusses Lasche andrücken
8.) Schutzhandschuhe anziehen und über die Ärmelstutzen ziehen
Schutzkleidung richtig Ablegen
1.) Vor dem Ausziehen Schutzhandschuhe desinfizieren
2.) Kapuze vom Kopf ziehen, Schutzanzug über die Schultern bis zu den Hüften abstreifen bis die Innenseite nach außen rutscht. Gleichzeitig die Arme aus den Ärmeln ziehen (Hilfe durch eine weitere Person möglich)
3.) Schutzstiefel oder Überziehschuhe erst beim vollständigen Ausziehen des Schutzoveralls ablegen
4.) Schutzhandschuhe so ablegen, dass die Innenseite nach außen kommt
5.) Schutzbrille von hinten nach vorne absetzen
6.) Atemschutzmaske von hinten nach vorne abnehmen
7.) Hände desinfizieren und anschließend Hände, Gesicht und mögliche weitere kontaminierte Körper- und Hautareale gründlich mit Wasser und einer desinfizierenden Lotion reinigen
Anwendungsbereich und Größe
Im Alltag kann es schonmal vorkommen, dass die falsche Schutzkleidung ausgewählt wird. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die Schutzkleidung immer im Verhältnis zum Gefährdungsrisiko stehen muss. Es soll also nicht nur die Schutzfunktion für den jeweiligen Arbeitsbereich sondern auch die Größe Person berücksichtigt werdne.
Falsche Handhabung 
Arbeitsschutzkleidung kann falsch benutzt und zu einem Risiko für den Träger aber auch sein Umfeld werden.  Das Hosenbein eines Chemikalienschutzanzugs z. B. sollte nicht in den Stiefel gesteckt werden, sondern darüber liegen.
Nachlässigkeit
Obwohl Arbeitssicherheit in Betrieben an erster Stelle stehen sollte, wird Schutzkleidung oftmals vernachlässigt und nur teilweise getragen. Das Tragen von Schutzkleidung sollte jedoch so selbstverständlich wie Hände waschen sein. Wenn Mitarbeiter ihre Schutzkleidung nur anwenden wenn sie nicht alleine sind, sollte unverzüglich in eine Unterweisung und gegebenfalls eine Abmahnung erfolgen.
Arbeitsvorgang
Schutzkleidung wird leider oftmals in falschen Situationen getragen. Weite Ärmel z. B. sind im Umgang mit Chemikalien oder an einer Drehmaschine besonders kritisch und können schnell zu einer Gefahr werden.
Kontamination
Persönliche Schutzausrüstung wird oftmals verkehrt an- / ausgezogen. Bei Vorgängen mit Gefahrstoffen besteht das erhöhte Risiko einer Kontamination, wenn z.B. Schutzhandschuhe vor dem Kittel ausgezogen werden. Hier ist es empfehlenswert einfach zwei Paar Handschuhe übereinander zu tragen. In dem Fall sind zuerst die oberen auszuziehen, dann die übrige Schutzkleidung und am Ende erst die inneren Handschuhe.
Schutzmaßnahmen
Schutzkleidung darf gemäß PSA Grundsatz lediglich die „3. Wahl“ sein. Grundsätzlich müssen zuerst alle weiteren technischen und organisatorischen Maßnahmen ausgeschöpft werden.

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Hygieneempfehlungen für Branchen & Berufe

GUV-Regeln | Benutzung von PSA Schutzkleidung
GUV-Regelwerk
Hinweise des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV
IFA PSA-MANAGER
Ratgeber der Kommission Arbeitsschutz & Normung
PSA in der Praxis
Unternehmensgeschichte

Mit über 25 Jahren Erfahrung im Hygiene Fachgroßhandel setzen wir ein hohes Maß an Ethik, Qualität und Nachhaltigkeit voraus. Bereits vor der Pandemie haben wir uns auf die Beschaffung von Medizinprodukten sowie persönliche Schutzausrüstung spezialisiert und sind Systemlieferant der öffentlichen Hand sowie private Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unser B2B Angebot richtet sich ausschließlich an Selbstständige, Unternehmen und Regierungsorganisationen*

*Kein Privatverkauf i.S.d. § 13 BGB.          
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