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Arbeitsschutzbrillen 

Schutzbrillen gehören zur persönlichen Schutzausrüstung und schützen den Träger vor Flüssigkeiten, Mikroorganismen, Splitter, Staub, Körner oder feste Teilchen. Eine geschlossene Schutzbrille ist eine empfehlenswerte Maßnahme, um das Übertragungsrisiko einzudämmen, denn auch Viren können über die Bindehaut eindringen. Je nach Anwendungsbereich ist die Kombination mit Schutzmaske und Augenschutzbrille zu empfehlen.

Einweghandschuhe

Im B2B Hygiene Shop finden Sie zertifizierte Schutzhandschuhe für die tägliche Anwendung im Umgang mit Menschen, Lebensmitteln oder Gefahrstoffen. Im Sinne der Lebensmittelhygiene und Prävention im Gesundheitsschutz bzw. Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz, bieten wir aktuell Einweghandschuhe in den Farben Weiß, Schwarz und Blau sowie in den Größen S „small“ (klein), M „medium“ (mittel), L „large“ (groß), XL "extra large" (extra groß) sowie XXL "extra extra large" (übergroß).

Aktuell bieten wir geschlossene Vollsicht-Schutzbrillen für den Persönlichen Augenschutz

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Persönliche Schutzausrüstung (PSA-BV)

Nach EU-Verordnung 2016/425 wird PSA grundsätzlich in Risikokategorie I, II oder III eingeteilt. Für jede Kategorie sind jeweils eigene Richtlinien und Testverfahren für die Konformitätsbewertung vorgeschrieben.
PSA Kategorie I
Gilt für einfache Schutzprodukte gegen geringe Risiken, deren Wirkung der Benutzer rechtzeitig erkennen kann, z. B. gegen oberflächliche mechanische Verletzungen sowie nur schwach aggressive Reinigungsmittel, deren Wirkung ohne weiteres reversibel ist. Dies gilt z.B. für den Umgang mit verdünnten Desinfektionsmitteln oder schwachen Reinigungsmitteln. Ein bestimmtes Piktogramm ist für diese Risikoklasse nicht vorgesehen. Um die Anforderungen zu entsprechen, sind Hersteller dazu angehalten interne Fertigungskontrolle gemäß Modul A durchzuführen und eine CE-gekennzeichnete Konformitätserklärung auszustellen.
PSA Kategorie II
Schutzprodukte dieser Kategorie gehören weder der Kategorie I noch der Kategorie III an und sollen vor mittleren Gefahren schützen z.B. UV-Schutzbrillen mit oder ohne Filterwirkung als Sonnen- und Hitzeschutz vor Sonneneinstrahlung oder Laserschutzbrillen als Schutz vor optische Strahlung, Die CE-Kennzeichnung erfolgt nach Baumusterprüfsbescheinigung (Modul C) einer unabhängigen, akkreditierten bzw. notifizierten EU-Zertifizierungsstelle. Um die Schutzeigenschaften zu dokumentieren, kennzeichnen Hersteller das Produkt oder die Verpackung mit den jeweiligen Piktogrammen und Nummern der zugrunde gelegten Normen.
PSA Kategorie III
Hierzu gehört PSA gegen tödliche Gefahren oder ernsthafte bzw. irreversible Gesundheitsschäden wie z.B. Gesichts- und Augenschutz vor ionisierende Strahlungen oder Schutz gegen Elektrizität. Diese Schutzprodukte erfordern zwingend eine EU-Baumusterprüfung mit regelmäßiger Überwachung. Neben einer CE-Kennzeichnung ist die Nummer des EU-Prüfinstituts, das für eine jährliche Produktüberwachung bzw. Überwachung des Qualitätssicherungssystems (Modul D) zuständig ist, als vierstellige Ziffer anzugeben.

Gefahrenkategorien für Augenschutz- bzw. Arbeitsschutzbrillen

Augenverletzungen kommen häufig mit irreparablen Verletzungen und können mit dem richtigen Schutz vorgebeugt werden. 
Gegen Kontamination bzw. biologische Risiken wie Tröpfchen und Spritzer hinaus, sind folgende Gefahrenquellen zu beachten.
Mechanische Risiken

Stoßeinwirkung, Stäube, Festkörper 

wie z.B. Späne, Splitter, Körner
Optische Risiken 

Je nach Wellenlänge UV-, IR-Strahlung, sichtbares Licht, Laserstrahlung
Chemische Risiken 

Dämpfe, Nebel,  Rauch, Säuren, Laugen und Lösungen
Thermische Risiken

Geschmolzene Metallspritzer, Wärmestrahlung, heiße Flüssigkeiten
Besondere Risiken

Elektrische Gefährdungen, Röntgenstrahlen, Störlichtbogen usw.

Gefährdungsbeurteilung

In welchen Situationen ein Augen- und Gesichtsschutz getragen werden muss wird im Rahmen
einer Risikobeurteilung ermittelt. Folgende Gefahrquellen sollten dabei berücksichtigt werden.
1) Mechanische Gefährdungen
3.) Chemische Gefährdungen
5.) Biologische Gefährdungen
2. Optische Gefährdungen
4.) Thermische Gefährdungen
6.) Elektrische Gefährdungen
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Kennzeichnungspflicht

Auch Schutzausrüstungen für persönlichen Augenschutz müssen über ein CE-Zeichen und eine Konformitätserklärung verfügen. Mit der Kennzeichnung bescheinigt der Hersteller die PSA-Konformität der entsprechend relevanten "Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen.
des Herstellers
Anwendungsbereiche
Nummer der EN-Norm(en)
Beständigkeit gegen Gefahren

DIN Grundnormen

Die Grundnorm für Schutzbrillen ist EN 166 (Anforderungen an den persönlichen Augenschutz). Je nach Art der Anwendung können auch weitere EN-Normen relevant sein wie z.B. EN 167 - EN 175, EN 379 sowie mehrere EN-ISO-Normen für Augenoptik.

EN 166

Allgemeine Anforderungen

DIN EN 167

Optische Prüfverfahren für Augenschutzmittel

DIN EN 168

Nicht Optische Prüfverfahren

DIN EN 169 

Filter für Schweißen &  verwandten Verfahren

DIN EN 170

Ultraviolettschutzfilter,Transmissionsanforderungen und empfohlene Anwendung

DIN EN 171 

Infrarotschutzfilter, Transmissionsanforderungen und empfohlene Verwendung

DIN EN 172 

Anforderungen für Sonnenschutzfilter für beruflichen Gebrauch

DIN EN 175 

Augen- und Gesichtsschutz beim Schweißen und bei verwandten Verfahren

DIN EN 207

Laserschutzbrillen, Filter und Augenschutz gegen Laserstrahlung

DIN EN 208 

Augenschutz für Justierarbeiten 
(Laser-Justierbrillen)

DIN EN 379

Augenschutz für automatische Schweißschutzfilter

DIN EN 1731

Augen- und Gesichts-schutzgeräte aus Gewebe

Fragen und Antworten zu Schutzbrillen

Welchen Vorteil haben Vollsichtschutzbrillen mit Seitenschutz?
Eine Vollsichtbrille ist der Allrounder unter Schutzbrillen und kann je nach Gefahrenlage im Labor oder auf einer Baustelle getragen werden. Diese Brillen haben einen geschlossenen Seitenschutz und umschließen die Augen vollständig.
Durch welche Einwirkungen können Verletzungen am Auge entstehen?
Durch mechanische (feste Teilchen oder Stäube), optische (Laser- und UV-Strahlung), thermische (Kälte oder Hitze), biologische (Bakterien, Erreger), elektrische Gefährdungen oder chemische Einwirkungen wie Basen oder Säuren können Hornhaut, Augapfel und/oder Netzhaut beschädigen.
Welche Schutzbrille ist für welche Tätigkeit anzuwenden?
Die entsprechenden Schurzverordnungen der jeweiligen Berufsgruppen regeln für welche Anwendung eine Arbeitsschutzbrille notwendig ist.
Vor welchen Gefahren schützt eine Schutzbrille?
Vor starke Lichtquellen z.B. bei Laserstrahlung oder Schweißarbeiten und große Hitze, beim Sägen, Bohren, Fräsen oder Hämmern (Funken, Stäube, Splitter) oder Augenschutz vor gefährliche Spritzer in Labore in der Medizin oder Pharma.
Welcher Augenschutz kommt bei Sehschwäche in Betracht?
Im Falle einer Sehschwäche ist entweder eine Schutzbrille mit Korrekturgläsern, eine Überbrille oder sogar ein Schutzvisier empfohlen. Beides kann als Augen- und Gesichtsschutz über der eigenen Korrekturbrille getragen werden.
Welche Arten von Strahlung gibt es?
Laserschutzfilter, Schutzfilter gegen Infrarotstrahlung (IR), Schutzfilter gegen Ultraviolettstrahlung (UV), Schweißerschutzfilter, Sonnenschutzfilter.
Welchen Schutz bieten Korrektionsschutzbrillen?
Handelsübliche Korrektionsbrillen haben keinerlei Schutzwirkung. Der Arbeitgeber muss Mitarbeitern mit Sehschwäche einen geeigneten Augenschutz zur Verfügung stellen
Wann müssen Schutzbrillen getragen werden?
Wann bzw. wo eine Schutzbrille getragen werden muss, hängt ganz vom Anwendungsbereich ab und richtet sich nach der jeweiligen Risikokategorie. Abzuwägen ist dabei ob es sich um eine potentiell mechanische, thermische, oder chemische Risikoquelle handelt oder ob sogar ein Strahlenrisiko vorliegt.

Hilfreiche Brancheninformationen

BAUA | Bundesanstalt für Arbeitsschutz & Arbeitsmedizin 
Handbuch Gefährdungsbeurteilung - Teil 2 - 5 Thermische Gefährdungen
BAUA | Bundesanstalt für Arbeitsschutz & Arbeitsmedizin
Empfehlung zu Schutzausrüstung
im Zusammenhang mit SARS-CoV-2
BG Bau | Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
DGUV Regel 112-192 Stand Juli 2001 
Benutzung von Gesichtsschutz
BÄK | Arbeitsgemeinschaft der Bundesärztekammer
Influenzapandemie - EMPFEHLUNG zu Risikomanagement in Arztpraxen
Unternehmensgeschichte

Mit über 25 Jahren Erfahrung im Hygiene Fachgroßhandel setzen wir ein hohes Maß an Ethik, Qualität und Nachhaltigkeit voraus. Bereits vor der Pandemie haben wir uns auf die Beschaffung von Medizinprodukten sowie persönliche Schutzausrüstung spezialisiert und sind Systemlieferant der öffentlichen Hand sowie private Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unser B2B Angebot richtet sich ausschließlich an Selbstständige, Unternehmen und Regierungsorganisationen*

*Kein Privatverkauf i.S.d. § 13 BGB.          
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